• ganzheitliche Wohnheimlösungen

    Mit über 30-jähriger Erfahrung haben wir das passende Wohnkonzept für Gemeinschaftsunterkünfte. Wir übernehmen von der Beratung bis zur Umsetzung den vollen Service.

Stationäre Erziehungshilfe

Die stationäre Erziehungshilfe erfolgt auf der Grundlage von § 27 SGB VIII in Verbindung mit § 34  SGB VIII.

In der Einrichtung im Herzen des Landkreises Rotenburg (Wümme) werden junge Menschen aufgenommen, für die ein Hilfebedarf nach den oben aufgeführten Rechtsgrundlagen vorliegt und durch den entsprechenden öffentlichen Träger bewilligt wurden.

Für die stationäre Unterbringung und Betreuung  ist das Aufnahmealter ab 8 Jahren, in der Regel werden die jungen Menschen bis zu ihrem 14. Lebensjahr in der Einrichtung Leben. Nach individuellen Absprachen und einer begleiteten Übergangsphase können die jungen Menschen im Anschluss in eine Einrichtung für Ältere ziehen, insofern die individuelle Entwicklung weit genug voran gegangen ist und dem Wunsch- und Wahlrecht Sorge getragen wurde.  In der  Folgeeinrichtung liegt der Schwerpunkt sowohl auf der schulischen, sowie beruflichen Qualifizierung . Die Gruppenstrukturen sind koedukativ, die Platzzahl dieses Angebotes liegt bei 8.

Die Hilfe ist in der Regel veranlasst durch gewichtige sozial-emotionale Entwicklungsdefizite, Herausforderungen im Schul- und Verhaltensbereich und/oder bedeutsame Kontroversen oder Überforderungssituationen in der Herkunftsfamilie.

Ziel unserer Arbeit ist die Integration junger Menschen in unsere Gesellschaft. Den jungen Menschen wird durch individuelle Hilfe ermöglicht, in eine strukturierte Lebenssituation zu gelangen. Durch gezielte Förderung und Unterstützung aktivieren sie ihren Selbstwert, um am Ende selbstbestimmt in die Zukunft zu blicken.

Wir geben jungen Menschen die Möglichkeit, sich selbst zu entdecken und zu erfahren, eine eigene Identität zu entwickeln und diese anzuerkennen. Dieses befähigt sie, sich für  andere Menschen zu öffnen und sich auf soziale Gefüge einzulassen, sie in Frage zu stellen und für sich zu bewerten. Die jungen Menschen können dieses nur durch Selbstbewusstsein und der persönlichen Findung der Identität bewirken.

Durch den Aufbau von Vertrauen und professionellen Beziehungen, in denen Nähe und Distanz in angemessenen Verhältnissen stehen, wird dem jungen Menschen aufgezeigt, dass moralisch bedenkliches Verhalten und der Umgang mit bestimmten Personengruppen zu Schwierigkeiten führen kann. Der junge Mensch kann lernen sich nicht in Delinquenz wiederzufinden.

Hier schließt das Ziel der Prävention an, dieses bezieht sich auf die verschiedensten Bereiche. Hervorzuheben ist hier der Bereich Gesundheit.

Gesundheitsvorsorge ist sehr vielschichtig und umfassend, es können sich Thematiken der verschiedensten Art und Umfang ergeben. Grundsätzlich ist es Ziel, den jungen Menschen durch z.B. das Arbeiten in Projekten zu vermitteln, wie man sich gesund und ausgewogen ernährt, hierzu zählt ein Grundwissen der Ernährungslehre und das Zubereiten von Mahlzeiten. Wir werden in der Einrichtung das Essen zubereiten, unsere Produkte von regionalen Herstellern beziehen sowie Produktionswege erfahrbar machen. Hierdurch erreichen wir die Wertschätzung für Lebensmittel und den Nachhaltigen Umgang mit Ressourcen.

Auch die ausreichende und je nach Interessen ausgelegte Form von Bewegung wird durch verschiedene Angebote, wie das Fußball spielen auf dem Freigelände der Einrichtung oder das Anbinden an örtliche Sportvereine, forciert. Hier werden die Interessen der Kinder und jungen Menschen in den Fokus gestellt, denn nur durch Motivation kann man  begeistern. Gemeinsam werden wir Exkursionen in die nahegelegene Natur, die Felder und Wälder durchführen. Im Gartenbereich werden wir verschiedene Spiel- und Klettermöglichkeiten vorhalten um den Bewegungsdrang zu stillen, sowie die motorische Entwicklung zu ermöglichen.

Das Erlernen von Hygieneregeln und die Abklärung von gesundheitlichen Problemen sind hier ebenso verortet. Hierzu zählt das Schulen von regelmäßiger Zahnreinigung und Körperpflege. Sexuale Aufklärung findet in der Prävention ebenso ihren Platz, die jungen Menschen werden alter gerecht aufgeklärt, die Zusammenarbeit mit weiteren Institutionen ist im Bedarf gegeben.

Individuelle Freizeitangebote werden durch die pädagogischen Mitarbeiter angeboten, diese werden sich vorrangig im Kunst/- Werkbereich, im musischen sowie in sportlichen Aktivitäten darstellen.

Hier sind gezielte ganzheitliche Projekte angedacht, welche verschiedenen Bereiche der pädagogischen Arbeit zu zuordnen sind; so planen wir z.B den Bau von Holzleistenkanus mit den jungen Menschen, mit denen wir dann die Ferienfreizeiten verbringen. Hierzu gehört dann von der Planung  Bau der Boote, über die Planung der einzelnen Fahrten hin zur Umsetzung der Fahrten.

Auch ist in Planung der Bau einer Outdoorküche, mit Grill und Lehmbackofen.

Hier geben wir den jungen Menschen u.a. die Möglichkeit der Partizipation, da diese von der Planung bis zur Umsetzung zu 100 % beteiligt sind, und Ihre Wünsche und Ideen einbringen können.

Die jungen Menschen werden sich dem sozialräumlichen Umfeld anschließen und in einem Verein, oder einer Gruppe angeschlossen sein, um am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu können und ihr Netzwerk zu erweitern. Wenn sie das wünschen.

Eine gelungene Elternarbeit hat zum Ziel, dass junge Menschen wieder in Ihre Familie rück geführt werden.

Vielfach sind es Unstimmigkeiten, welche durch eigene, zum Teil biographische Probleme, auf die jungen Menschen übertragen  werden. Hier gilt es Annäherungen zwischen jungen Menschen und Personensorgeberechtigten herzustellen. Es werden individuelle Pläne und Verläufe in Absprache mit dem jeweiligen Jugendamt aufgestellt. Besonders zu beachten ist  immer das Wohl des Kindes. Regelmäßige Heimfahrten und Familienkontakte werden in Abstimmung mit dem Jugendamt befürwortet, gefördert und begleitet.

Die geplante Eröffnung für diese Einrichtung ist für Mitte Dezember vorgesehen!

Wünschen Sie weitere Informationen, oder gibt es Fallanfragen, dann wenden Sie sich gerne an uns!