• ganzheitliche Wohnheimlösungen

    Mit über 30-jähriger Erfahrung haben wir das passende Wohnkonzept für Gemeinschaftsunterkünfte. Wir übernehmen von der Beratung bis zur Umsetzung den vollen Service.

Schülerwohnheim

Die Schüler/-innen, die in dem Wohnheim leben sind in der Regel aus entfernteren Regionen, da sie spezielle Ausbildungsgänge besuchen. Der Salzlandkreis bietet jungen Menschen diverse Freizeitangebote. Diese können sowohl in Vereinsstrukturen sowie als Individualangebote wahrgenommen werden. Es gibt unter anderem die Möglichkeit zu schwimmen, Fußball zu spielen, Fitness zu betreiben oder auch Rad zu fahren.

Kulturell und musikalisch hält die Stadt regelmäßige Veranstaltungen, wie die Nacht der Museen oder Klänge im Raum, vor. Für die jungen Menschen im Wohnheim ist es von besonderer Bedeutung Anschluss an andere Bewohner zu finden, um mit ihnen ihre Freizeit zu verbringen, gemeinsam zu lernen  und sich in der neuen Situation des Wohnens zu Recht zu finden.

Wir sehen Schüler/- inne als aktive und kompetente Akteure ihrer Lebenswelten und nicht als defizitäres Objekt von Bildungsbemühungen, diese Ansicht gehört zu den Grundüberzeugungen unserer pädagogischen Arbeit. Junge Menschen sind Selbstlerner, bilden sich durch eigenständiges Handeln weiter und gestalten aktiv Wahrnehmungs-, Erprobungs- und Lernprozesse. Dabei haben Selbststeuerungs-kompetenzen und deren Auswirkungen einen hohen Einfluss auf die Ausgestaltung der Identität.

Durch diese Erkenntnis müssen wir jungen Menschen im pädagogischen Alltag ermöglichen,  viele Erfahrungen in unterschiedlichen Lernbereichen zu machen und sie in diesen begleiten. Nur so kann es gelingen, dass sich Schüler/-innen zu eigenständigen, demokratischen Menschen entwickeln.

Um jungen Menschen bei der Differenzierung der neuen Wissensinhalte zu unterstützen, muss ihnen eine Umgebung geschaffen werden, in der sie sich entsprechend ihren Bedürfnissen erfahren können, um sich so Wissen und Erfahrungen in den unterschiedlichen Bereichen aneignen zu können.  Durch intrinsisch motiviertes Lernen können effiziente Ergebnisse erzielt werden. Denn wer unter Druck und Zwang lernen muss kann Hemmungen und Ängste aufbauen, was zu Minderung von Lernerfahrungen führt. Junge Menschen sind Individuen, die eigenständige, verantwortungsvolle und einzigartige Persönlichkeiten sind.

Nach Maslow heißt es, dass Grundbedürfnisse, wie Nahrung und Schlaf, Sicherheit, soziale Bedürfnisse, soziale Anerkennung und die Selbstverwirklichung unabdingbare Bedürfnisse des Menschen sind. Nur wenn diese in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander stehen, kann Zufriedenheit und Lernerfolg erfolgen.

Junge Menschen sind gleichwertig, dabei wird nicht zwischen Religion, Herkunft oder sozialer Schicht unterschieden. Es wird ihnen stets mit Respekt und Wertschätzung begegnet. Das Fachpersonal sieht sich als Bildungs- und Beziehungspartner für Schüler/-innen  und Sorgeberechtigte und kommuniziert mit ihnen auf Augenhöhe. Junge Menschen werden als Subjekte gesehen mit Gefühlen, Stimmungen und Interessen, denen auf dem Weg zur Selbständigkeit Unterstützung und Hilfe angeboten wird.

Ziele der Arbeit mit Schüler/-innen sind generell vielschichtig und in der Regel so individuell wie die offene Zielgruppe. Die Ziele ergeben sich aus der Offenheit des Angebotes, diese sind unter anderem einen motivierenden Lern- und Lebensort zu gestalten, Möglichkeiten der Entspannung zu schaffen, sich Ermutigung einzuholen, Misserfolge aufzufangen, Stigmatisierungen zu vermeiden, über Aktivitäten Türen zu öffnen und in Gespräche zu treten.

Hauptziel der sozialpädagogischen Unterstützung ist die weitere Verselbständigung und das selbstbestimmte Leben der  jungen Menschen zu fördern.

Durch die Verschiedenheit der Angebote, welche sich nach den Bedarfen der Schüler/-innen richten und je nach Anforderungen der in der Einrichtung benötigten Unterstützung gelegen ist, schafft man eine Basis des Vertrauens. Dieses baut sich durch die Übernahme von Verantwortung und dem Gegenpol zu leistungsorientierten Institutionen, wie der Schule auf. Dies schafft Sicherheit, denn wer sich sicher fühlt kann seine Wünsche und Bedürfnisse offen kommunizieren, was zu einer Minderung von krisenhaften Situationen führen kann.

Nachfolgend werden weitere Zielsetzungen aufgeführt, welche junge Menschen zur Verselbständigung befähigen sollen:

  • Herausforderungen in der Entwicklung des jungen Menschen aufarbeiten
  • Förderung der Ich-, Sozial,- und Sachkompetenzen
  • Schulische und/oder Berufliche Unterstützung schaffen
  • Unterstützung in Lernprozessen
  • Anbindung an den Sozialraum und den Stadtteil
  • Ressourcenaktivierung
  • Möglichkeiten der Krisenintervention zu schaffen
  • Förderung der Wahrnehmung
  • Gelebte Partizipation (Mitgestalten, Mitsprechen, Mitbestimmen, Wählen)
  • Freizeit gestalten (Sport, Kultur, Gesellschaft)
  • Anerkennen von anders Denkenden (Religion, Politik, Sexualität)
  • Vermitteln von gesellschaftlich anerkannten Werten und Normen
  • Verständnis für moralisch vertretbares Handeln schaffen (Verhinderung von Delinquenz)
  • Förderung der Beziehungsfähigkeit und Wertschätzung gegenüber Anderer
  • Herstellung und festigen des Selbstwertes und somit Steigerung des Selbstvertrauens
  • Leistungsfähigkeit erweitern
  • Organisation des Alltags (Einteilen von Finanzen, Verpflegung, Sauberkeit, Körperhygiene)
  • Prävention (Gewalt, Drogen, Krankheiten etc.)

Wünschen Sie weitere Informationen, oder gibt es Anfragen zu diesem Projekt, dann wenden Sie sich gerne an uns!